[PDF] Warum haben Raumfahrer der Erde den Namen der blaue Planet gegeben? Male ein Bild vom blauen Planeten.* - Free Download PDF (2023)

1 Warum haben Raumfahrer der Erde den Namen der blaue Planet gegeben? Male ein Bild vom blauen Planeten.* 48 mit Zuckerk...

• Warum haben Raumfahrer der Erde den Namen „der blaue Planet“ gegeben? • Male ein Bild vom blauen Planeten.*

48

mit Zuckerkreide auf schwarzes Tonpapier malen

Sterne e Ganz weit in der Fern e Sterne. stehen am Himmel di , Unendlich viele sind sie e, zählen kann man die ni eln auch wenn sie im Dunk noch so hell funkeln. Den großen da drüben . hab ich besonders gern stern. Der ist mein Lieblings Glück. Er bringt mir nämlich , Und winke ich ihm zu blinzelt er zurück. Hans und Monique Ha

gen

Ärgerlich Schon immer wollten welche der Erde entfliehn: Erfinder, Konstrukteu re, Piloten, Astronauten – weit über die Wolken hinaus, auf den Mond: tief in den Weltraum hi nein. Und schon immer waren andere früher do rt gewesen: Fantasten, Träumer, Geschichtenerzähler, Ge schichtenleser. Hans Manz

Das ist die Erde Das ist die Erde, kugelrund und dick, mit Land und Meer, mit Berg und Tal, mit Städten, Schnee und Wäldern. So wie sie fliegt durch Nacht und Tag, ein Stern wie alle andern. Elisabeth Borchers

Kleine Erde Die Welt ist groß. Die Erde ist bloß ganz klein. Sieh in den Himmel hi nein, wenn es klar ist und du nkel: Das Sternengefunkel erzählt dir von Weiten und Ewigkeiten.

Im gleichen Moment Jetzt, wo du lachst, mag ein Inuit weinen. Siehst du ihn nicht, diesen Kleinen? Wie er dasteht im Schnee? Irgendwas tut ihm weh. Und, wenn du weinst. mag ein Inuit lachen. Tja, sagst du, kann man nichts machen! Ich bin hier, der ist da. Komisch ist das – na ja! Einmal vielleicht weint ihr beide gemeinsam. Jeder für sich, jeder einsam. Weint im gleichen Moment. Dumm, dass ihr euch nicht kennt! Gina Ruck-Pauquèt

Michael Kumpe

CD 2

6

49

Rund um die Welt 60

Eisbär

nen 348 M illio er Einwohn

No r d a m e r i k a 30 Washington

Grizzly

Äquator nen 597 M illio er Einwohn

Südamerika Brasilia

Lama 30

Höhen in Meter über 1500 500 – 1500 200 – 500 0 – 200

Tiefen in Meter 0 – 200 200 – 2000 2000 – 6000 über 6000 0

2000

60

4000

km

Strauß

1 Aus aller Welt a) Finde die Kontinente auf der Weltkarte. b) Auf welchem Kontinent lebst du?

Die Kontinente Das Wort Kontinent kommt aus dem Lateinischen und bedeutet zusammenhängend. Als Kontinent werden die Erdteile bezeichnet: Asien, Australien, Afrika, Europa, Nord- und Süd-Amerika und die Antarktis. Die meisten Kontinente sind durch Ozeane oder Kanäle voneinander getrennt. Eine Ausnahme sind Europa und Asien. Sie trennt der Ural, ein großes Gebirge.

c) Partnerarbeit: Erklärt den Begriff „Kontinent“. d) Auf welchen Kontinenten leben die Tiere auf den Fotos?* Manchmal gibt es sie in mehreren Erdteilen. Internet

2 Hoch und tief Schau dir die Weltkarte und die Legende genau an. a) Wo ist das Meer am tiefsten? Welcher Ozean ist der größte? b) Wo sind die größten Gebirge?

50

• die Bedeutung des Begriffes Kontinent kennenlernen • eine Legende lesen • Kontinente auf einer Weltkarte finden • Tiere Kontinenten zuordnen

60 739 M il lionen Einwo hner

4207 M i llionen Einwo hner

Wolf

Asien Europa Berlin

Peking

30

Afrika 1046 M illionen Einwo hner

Nairobi 37 M illi onen Einwo hner

Wasserbüffel

A us t r a l i e n 30

Känguru

Canberra

Pinguin 60

Antarktis

3 Weltreise a) Bildet Expertengruppen. b) Sammelt Informationen zu den Kontinenten. c) Gestaltet Leporellos oder Plakate: Einwohner, Tiere, Landschaften, Länder, … d) Bereitet einen Vortrag über euren Kontinent für die Klasse vor.

4 Kontinente vergleichen a) Wie viele Menschen wohnen jeweils auf den Kontinenten? Stellt die Einwohnerzahlen in einem Balkendiagramm dar. b) Die Karte zeigt Städte auf jedem Kontinent. Wie weit sind sie ungefähr von Berlin entfernt? Diagramm: Seite 60

Methodentraining

• in Expertengruppen Informationen zu Kontinenten sammeln • Leporellos und Lernplakate zu Kontinenten gestalten

• Internet nutzen • Vortrag • Gruppenarbeit (S. 30) • Diagramm (S. 60)

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In dieser Minute 1 In der Minute, die jetzt ist Lies das Gedicht. a) Welche Wörter in dem Gedicht kennst du nicht? Schreibe drei davon auf und finde heraus, was sie bedeuten. b) Welcher Satz gefällt dir am besten? Schreibe ihn ab und male ein Bild dazu. c) Hängt eure Bilder um eine Weltkarte. d) Lerne das Gedicht so auswendig: – Male zu jeder Zeile ein einfaches Bild. – Lies die 4 ersten Reime laut. Lerne erst dann weiter, wenn du sie auswendig kannst. – Nimm die Bilder als Spickzettel.

In dieser Minute In der Minute, die jetzt ist – und die du gleich nachher vergisst –, geht ein Kamel auf allen vieren im hellen Wüstensand spazieren. Und auf dem Nordpol fällt jetzt Schnee, und tief im Titicacasee

2 Hier und irgendwo a) Stellt euch vor, was in dieser Minute in eurer Schule passieren könnte.

schwimmt eine lustige Forelle.

b) Dreht einen Globus. – Zeigt mit geschlossenen Augen auf einen Ort. – Was könnte dort gerade geschehen?

springt in Ägypten durch den Sand.

c) Schreibt eure Ideen so auf: Ich stelle mir vor, dass in Kapstadt gerade ein Kind ins Meer springt. Ich weiß, dass es in New York jetzt gerade … Uhr ist.

d) Sammelt weitere Verben, nach denen ein dass folgt.

Und eine hurtige Gazelle Und weiter weg im Abendland schluckt jetzt ein Knabe Lebertran. Und auf dem großen Ozean fährt wohl ein Dampfer durch den Sturm. In China kriecht ein Regenwurm zu dieser Zeit zwei Zentimeter.

dass

3 Lernplakat: dass Vor dem Bindewort dass stehen e oft Verben, die Wünsche, Gefühl steht ein Komma. und Meinungen ausdrücken.

4 Kleines Welttheater a) Bastelt Stabpuppen zu dem Gedicht. Malt als Kulisse die verschiedenen Landschaften und Orte auf einen langen Papierstreifen. b) Plant eine Aufführung des Gedichts.

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• sich kreativ mit einem Gedicht auseinandersetzen • die Konjunktion „dass“ und Regeln ihrer Anwendung kennenlernen • eine Aufführung mit Stabpuppen durchführen

5 Und im Outback*, … … im Landesinneren von Australien, schläft John jetzt gerade gemütlich in seinem Bett. Aber in ungefähr acht Stunden wird auch er Unterricht haben. Dann spricht er über Funk mit seiner Lehrerin. Sie wird fragen, ob er seine Aufgaben erledigt hat oder ob noch etwas erklärt werden muss. Danach bespricht sie mit ihm Neues und gibt ihm Arbeitsaufträge bis zur nächsten Unterrichtsstunde. Diese Lehrerin unterrichtet noch mehr Kinder so wie John, weil im Outback nur sehr wenig Menschen wohnen. Der Schulweg ist so weit, dass die Schüler nur einige Male im Jahr in der Schule zusammenkommen.

In Prag hat jemand Ziegenpeter, und in Amerika ist wer, der trinkt grad seine Tasse leer, und hoch im Norden irgendwo, da hustet jetzt ein Eskimo,

a) Stellt euch vor, wie es ist, in einer Funkschule unterrichtet zu werden. Sammelt Vor- und Nachteile in einer Tabelle.

und in Australien – huhu – springt aus dem Busch ein Känguru. In Frankreich aber wächst ein Baum ein kleines Stück, man sieht es kaum.

b) Schreibe den Text ab.

Und in der großen Mongolei

c) In zwei Sätzen stehen die Verben in der Zukunftsform. Welche Wörter zeigen dir das? Unterstreiche sie gelb.

schleckt eine Katze Hirsebrei. Und hier bei uns, da bist nun du und zappelst selber immerzu, und wenn du das nicht tätest, wär die Welt jetzt stiller als bisher! Eva Rechlin

6

Das größte Klassenzimmer der Welt Schule im Internet: Punkt 9.30 Uhr leuchtet das Rotlicht im Studio auf. Peter Kelly lächelt in die Kamera und drückt die Mikrofontaste. „Good morning children, how are you? Over“. Für einen Moment herrscht Stille. Dann knackt und rauscht es im Lautsprecher. Man hört die Stimme eines Mädchens: „Here is Jenny. Krchz. I’m well. Good morning Mr. Kelly. Over.“ Nach Jenny begrüßen noch fünf weitere Kinder ihren Lehrer. Peter Kelly ist Lehrer in der „School of the Air“ in Australien. Er unterrichtet im wohl größten Klassenzimmer der Welt, denn seine sechs Schüler sind über 800.000 Quadratkilometer verteilt. Diese Fläche ist mehr als doppelt so groß wie Deutschland.

• Welche neuen Möglichkeiten bietet das Internet für die Kinder im Outback? Methodentraining

• Vor- und Nachteile einer Funkschule benennen • die Zeitstufen der Gegenwart und Zukunft und deren Merkmale in einem Text erkennen • Vorteile der Kommunikation über das Internet beschreiben

• Lernplakat

53

Von Ort zu Ort 1 Reisende gesucht Schreibe einen Text zu einem der Reisenden. Wo kannst du mehr über sie oder ihn erfahren?

2

Internet

Berühmte Reisende Christoph Kolumbus segelte 1492 nach Amerika. Den Weg nach Indien, den er eigentlich suchte, fand er nicht. 1497 segelte Vasco da Gama an der Ostküste Afrikas entlang. Er wollte den Seeweg nach Indien finden. Der britische Arzt David Livingston gewann 1841 bis 1873 in Afrika viele Freunde. Sein Kampf gegen die Sklaverei war nicht erfolgreich.

4 Marco Polo, 1254 –132 nedig, Kaufmannssohn aus Ve ch Asien, reiste mit 17 Jahren na wegs, war dort 24 Jahre unter e auf, schrieb seine Erlebniss wurde sehr berühmt

Die Französin Alexandra David-Néel konnte 1921 als erste europäische Frau Tibet bereisen. Sie beherrschte die Sprache und kannte Sitten und Gebräuche dort.

a) Verbinde immer zwei Sätze mit aber

oder

weil* .

Das Bindewort weil schickt das Prädikat ans Satzende. Christoph Columbus segelte 1492 nach Amerika, aber den Weg … 1497 segelte Vasco da Gama an der Ostküste Afrikas entlang, weil er den …

b) Setze ein Komma vor die Bindewörter und markiere wie im Beispiel.

54

Maria Sibylla Merian, 1647 –1717 aus Frankfurt, arbeitete als Malerin, Insekten- und Pflanzenforscherin, beobachtete und zeichnete schon mit 13 Jahren die Entwicklung vom Ei zum Schmetterling, reiste nach Südamerika, erforschte exotische Pflanzen und Tiere

• zu Stichworten einen Text schreiben • Sätze mit den Konjunktionen aber und weil verbinden

3 Abenteuer Forschung Damals war das Reisen für die Forscher sehr . Es gab nur Pferde und Kutschen als Verkehrsmittel. Oft brauchten sie Geräte für ihre Forschungen. Die mussten verpackt werden. Sie kamen so nur voran. Maria Sybilla Merian war zwei Jahre in den , Urwäldern Südamerikas unterwegs, Alexander v. Humboldt sogar fünf Jahre.

Alexander von Humboldt, 1769–1

859 Wissenschaftler aus Berlin, forschte in Mittel- und Südamerik a, Russland und Mexiko, entwickelte genaue Forschungsmethoden mit unzähligen Proben , Zeichnungen und Notizen

beschwerlich

langsam

sicher

feucht

zerbrechlich

unbequem

heiß

a) Schreibe auf, wie früher gereist wurde. Setze dabei die Adjektive passend ein. b) Zu welchen Adjektiven kannst du Nomen bilden? Schreibe die Paare auf: beschwerlich – die Beschwerlichkeit, …

c) Übe weiter mit der Werkstatt-Karte 4. S. 156

4 Hin und weg vor

ab aus be

hin

weg auf

fahren ver

an

nach

er

a) Setze die Wortbausteine vor das Verb. Schreibe die neuen Verben auf. abfahren, …

b) Suche 5 von den neuen Verben aus und schreibe damit passende Sätze. 937 Amelia Earhart, 1897 –1 Pilotin aus den USA, au den Atlantik, überquerte als erste Fr rekorde auf, stellte zahlreiche Flug te der Frauen ein, setzte sich für die Rech umfliegen, versuchte, die Erde zu llen dabei spurlos verscho

5 Traumreise Wohin möchtest du reisen? Was möchtest du erforschen? Male und schreibe dazu. Methodentraining

• passende Adjektive einsetzen • aus Adjektiven Nomen bilden • Komposita zum Verb „fahren“ bilden • eine fiktive Forschungsreise beschreiben

• Informationen suchen • Internet nutzen

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Geschichten aus aller Welt 1 Kim erzählt eine Geschichte:

5

10

15

20

25

30

35

40

Gestern war ich im Schlumperwald. O Gott, war das schrugl! Ich bin jetzt noch ganz zerbriselt davon! Der Wald war so schlumper, und alles war so schierlig, und ich ganz allein mitten drin! In der Ferne hab ich den Gmork harruchzen gehört, und die Zirrelise hat ganz grabl genötscht! Und rund um mich sind die ganze Zeit lauter kleine Zwinken herumgezirgelt, dass mir ganz zimpel davon geworden ist. Ich bin gegangen und gegangen, und der Wald ist immer schlumperer und schlumperer geworden. Und plötzlich steht vor mir ein Garlwocht. Ein richtig zumpler Garlwocht und plunkt mich an mit seinen girren Strugen! „Jetzt ist’s stragl mit mir!“, hab ich mir gedacht. „Der gurracht mich jetzt, und dann bin ich krumpl!“ Aber er hat mich nur böse angeplunkt und ist davongehimpert. Auf einmal bin ich in einen Krommach gekommen. Rund um mich riesige Stirzen und Frimpe, in denen die Murken gewimst haben. Da seh ich in der Ferne ein kleines Stirriwink zwiegeln. Zum Glück, hab ich mir gedacht, wenigstens ein Stirriwink! Aber wie ich ihm nachgeh, verhubelt es sich immer mehr, und ich denk mir: „Warum verhubelt es sich so?“ Da bin ich über eine Wrumsel geflonzt. Rund um mich wird alles munkel, die Ströze kriesen, die Mömpe gmugeln, die Umpe kwazen, und da ist sie erschienen. Die große Humsa! Im ganzen Schlumperwald ist es schrugl schlirr geworden. Kein Zwink hat sich getraut zu zirgeln, kein Strolz hat gemunzt, sogar der Gmork hat aufgehört zu harruchzen. Und die große Humsa ist ganz krah dagemorkt, und nur ihre krampen Nome haben gewalmt. Im ganzen Schlumperwald hat sich kein Limp genüpft. Und dann hat sie sich erhoben und ist ganz langsam über den Schlumperwald davongewirrt. Eins sag ich euch: Ich geh nie mehr allein in den Schlumperwald!

Wald

Grasland/ Savanne

Wüste

Martin Auer

a) Lies Kims Geschichte. Was fällt dir auf? b) Übe einen Abschnitt oder den ganzen Text laut vorzulesen. CD 2

56

• einen Text mit Kunstwörtern lautgestaltend vorlesen

14

2 a) Wie stellst du dir den Schlumperwald vor? b) Was könnten diese Fantasie-Wörter bedeuten? Gestern war ich im Schlumperwald. O Gott, war das schrugl! Ich bin gegangen und gegangen, und der Wald ist immer schlumperer und schlumperer geworden.

Küste

c) Suche dir einen weiteren Satz aus. Ersetze Kims Fantasie-Wörter durch „normale“ Wörter. Oder: Erfinde eigene Fantasie-Wörter. d) Stell dir vor, Kim wäre in der Wüste gewesen. Was könnten die Fantasie-Wörter dann bedeuten? Gestern war ich in der Wüste. O Gott, war das schrugl! Ich bin jetzt noch ganz zerbriselt …

e) • Schreibe einen Satz aus Kims Text ab. • Unterstreiche im Satz ein Fantasie-Nomen, ein Fantasie-Verb und ein Fantasie-Adjektiv.

Regenwald

• Erkläre, woran du Nomen, Verb und Adjektiv erkannt hast.

3 Orte beschreiben schattig

warm

feucht

trocken

felsig

heiß

kühl

sandig bergig

kalt

eisig

einsam

öde

hügelig

flach

Wenn du für deine Leser eine Landschaft oder einen Ort beschreiben willst, brauchst du Adjektive: Das Grasland ist öde, heiß und trocken.

Arktis/ Polargebiet

Im Beispiel siehst du, wie das Komma bei Aufzählungen gesetzt werden muss. Mach es genauso: Lernplakat: Seite 119 Der Wald ist … .

Zähle mindestens drei Adjektive auf, die zu einer Landschaft passen.

Adjektive für Orte WÖRTERKISTE

Methodentraining

• die Bedeutung von Kunstwörtern in einem Text erfassen • lautmalerische Leistung von Wörtern nachvollziehen und eigene Kunstwörter erfinden • die spezifische Leistung der Wortarten Nomen, Verb und Adjektiv für einen Text erfassen

• Lernplakat

57

Lebensräume 60°

1

2

Der Schwertwal Er liebt eisiges Wasser, nur zur Geburt seiner Jungen zieht er in wärmere Gebiete. Sein Hunger ist so groß, dass er ständig auf der Jagd nach Fischen, Seehunden und sogar anderen Walen ist.

30°

Arktis

No r d a mer ik a

Die Antilope Sie läuft gerne schnell über weite Grasflächen. Dort findet sie Gräser und die Blätter von Büschen als Nahrung. Mit ihren Hufen und Hörnern kann sie sich auch gegen Löwen verteidigen.

Äquator

Sü d a me r ika

30°

3

Der Skorpion Dieses Spinnentier liebt es heiß und trocken, aber es kommt auch mit Kälte zurecht. Es ist sehr genügsam und braucht nicht viel Wasser, weil es sich von dem Blut seiner Opfer ernährt. Der Stich mancher Arten kann für Menschen tödlich sein.

Grasland Wald Ackerfläche

60°

Gebirge Wüste Polargebiet

1 Tiere suchen ein Zuhause 4

5

Der Steinbock Der König der Felsen ist ein richtiger Kletterkünstler. Auch auf rutschigem Geröll bewegt er sich sicher und geschickt. Er mag es kalt und verträgt Temperaturen bis -30 °C. Seine Nahrung besteht nur aus Pflanzen und ist nicht sehr abwechslungsreich. Der Papagei Beim Essen liebt er Abwechslung. Seine Nahrung besteht aus vielen verschiedenen Früchten und Nüssen. Sein buntes Gefieder ist in einer üppigen Pflanzenwelt eine gute Tarnung. Papageien sind gerne in Gesellschaft und mögen es feucht und warm.

58

• Wo können diese Tiere leben? Ordne sie den Landschaften zu. Du erhältst ein Lösungswort. • Findet weitere Tiere zu den Landschaften*. Internet

2 Wie sieht es bei euch aus? Beschreibt die Gegend, in der ihr wohnt: – Welche Tiere leben dort in der freien Natur? – Welche Pflanzen wachsen dort? – Wie warm war es am heißesten Tag im letzten Jahr? – Wie kalt war der kälteste Tag im letzten Jahr?

• mithilfe von Informationen aus Sachtexten Tiere ihren Lebensräumen zuordnen • die eigene natürliche Umgebung bewusst wahrnehmen und beschreiben

N

Das Polargebiet Der größte Teil des Polargebietes besteht aus eisigem Wasser und ewigem Eis. Meist ist es hier sehr kalt (bis -89 °C). Der Sommer ist kurz. Nur dann wachsen einige Pflanzen in den Gebieten, in denen das Eis getaut ist.

U

Das Hochgebirge Je höher man kommt, desto kälter wird es. Auf den hohen Gipfeln tauen Eis und Schnee auch im Sommer nicht. Unterhalb der Schneegrenze wachsen Pflanzen, die kräftige Wurzeln haben, mit denen sie in dem steinigen Boden und im Geröll Halt finden können.

A

Grasland, z. B. die Savanne Sie besteht meist aus Gras, Büschen und wenigen niedrigen Bäumen. Es gibt nur zwei Jahreszeiten. Während der Regenzeit ist es heiß, in der Trockenzeit warm.

T

Die Wüste Manchmal regnet es jahrelang nicht. Am Tag ist es sehr heiß (bis 60 °C), in der Nacht ist es sehr kalt (bis -12 °C). Hier können nur Pflanzen und Tiere überleben, die mit wenig Wasser auskommen.

R

Der Wald, z. B. Regenwald Um den Äquator herum wächst Regenwald. Hier gibt es keine Jahreszeiten. Das ganze Jahr über ist es warm (ca. 30 °C) und feucht. Tausende verschiedener Pflanzenund Tierarten leben dicht beieinander.

60°

Asien Europa

30°

Afrika

Au st r alie n 30°

60°

Antarktis

3 Rekordhalter a) Auf welchem Kontinent findet ihr – die größte Wüste, – die größte Savanne, – den längsten Gebirgszug? b) Wie heißen die Polargebiete? c) Schreibt Lernkärtchen.

4 Mini-Landschaft Suche dir eine der Landschaften aus. Baue in einem Schuhkarton ein Modell.

Methodentraining

• einer Karte Informationen entnehmen • ein Landschaftsmodell gestalten

• Lernkärtchen • Informationen suchen • Internet nutzen

59

Methodentraining

Wir vergleichen mit Diagrammen Wozu? • Mit Diagrammen kannst du Mengen anschaulich darstellen. • Du kannst Mengen auf einen Blick miteinander vergleichen. Entfernung von Berlin nach Canberra Peking Nairobi Brasilia Washington Legende:

= 500 km

Wie geht das? • Zeichen vereinbaren (z. B.

Worauf kommt es an? , , …)

• eine Legende zu dem Diagramm zeichnen

• eine Linie als Anfangspunkt für die Balken zeichnen • Balken mit den vereinbarten Zeichen zeichnen

Wie fange ich an?

• dem Diagramm eine Überschrift geben • bei großen Zahlen Einheit festlegen, damit der Platz ausreicht (z.B. = 40 Millionen Einwohner, = 500 km)

• Lies das Diagramm oben auf dieser Seite. • Was siehst du auf den ersten Blick? Wenn du es genauer wissen willst: • Kästchen zählen und Entfernung ausrechnen Wie kann es weitergehen? Einwohnerzahl der Kontinente

Zeichnet ein Diagramm zur Einwohnerzahl der Kontinente:

Nordamerika:

• Sucht die Zahlen aus der Karte auf den Seiten 50 und 51.

Südamerika: Europa:

• Legt die Zeichen oder Rechenkästchen fest.

Afrika:

• Schätzt die Länge der Balken ab.

Australien: Asien:

60

Legende:

= 40 Millionen Einwohner

• Zeichnet das Diagramm.

• Diagramme als Mittel der Visualisierung kennen und nutzen • Diagramme lesen und zeichnen

Das kann ich schon a) Ich bearbeite eine Aufgabe. b) Alles richtig? Ich sehe nach.*

Das kann ich schon gut.

c) Ich male den passenden Smiley ins Heft:

Das kann ich einigermaßen. Das muss ich noch üben.

1 Orte beschreiben

• Ich suche 3 passende Adjektive* zu jeder Landschaft.

Passende Adjektive stehen auf Seite 57.

• Ich schreibe Sätze und markiere die Kommas: Das Grasland ist …

2 Gestern oder morgen es wird dauern du bist gewandert

Grundform …

ich verstand

kurze lange Vergangenheitsform: Vergangenheitsform: Präteritum Perfekt …

Zukunftsform …

a) Ich ordne diese Verben in eine Tabelle ein. b) Ich schreibe die fehlenden Zeitformen dazu.

3 Nomen suchen Adjektive das Alter die Höhe

die Nässe die Wärme

die Einsamkeit die Krankheit

die Kälte

der Stein

das Eis die Trockenheit

• Ich schreibe zu jedem Nomen ein passendes Adjektiv: die Höhe hoch

4 weil, aber, dass Eisbären leben in der Arktis sie sich in einer kalten Umgebung wohlfühlen. Sie haben zwar ein weißes Fell die Haut darunter ist schwarz. Die Wissenschaftler meinen die dunkle Haut die Wärme der Sonnenstrahlen besser speichern kann. Man weiß ihre dicke Fettschicht sie vor der Kälte schützt. Der Eisbär mag Fische und Wasservögel am liebsten frisst er Robben. Im Winter findet er mehr Nahrung als im Sommer er dann mehr Robben an ihren Eislöchern fangen kann. a) Ich überlege, welche Bindewörter in die Lücken passen: weil, aber oder dass. b) Ich schreibe den Text richtig ab und setze vor diese Wörter ein Komma. • Selbstevaluation: farbige Kennzeichnung der Anforderungsbereiche: I II III

Lösungen unter www.schoeningh-schulbuch.de/webcode; gib diesen Webcode ein: SNG-13613-004

61 17

1

oder „ich verstehe dich nicht“

die Seefahrer

Australien das

Land

das

Obst

das

Gemüse

das

Fell

der

Sprung

die

Bewohner

der

Name

die

Leute

das

Wort

das Känguru

entdecken

sie entdeckt sie entdeckte

verstehen

er versteht er verstand

kennenlernen

sie lernt kennen sie lernte kennen

Vor vielen Jahren entdeckten Seefahrer Australien. Sie an Land, weil sie frisches Wasser, Obst und Gemüse brauchten. Außerdem sie dort die Menschen, Tiere und Pflanzen kennenlernen. Einer von ihnen dabei ein seltsames Tier mit einem graubraunen Fell. Es sich schnell bewegen. Es mit großen Sprüngen davon. Die Männer die Bewohner des Landes nach dem Namen dieses Tieres. Die Leute : „Kangaroo.“ Deshalb die Männer das Tier Känguru. Erst sehr viel später man, dass die Menschen mit dem Wort Känguru sagen wollten: „Ich verstehe dich nicht.“

• Überlege dir passende Verben und setze sie ein. Schreibe den Text ab.*

Achte auf die richtige Zeitform. Übe weiter mit Werkstatt-Karte 13.

S. 161

2 Wie geht es weiter? Ich glaube, dass …

Ich wünsche mir, dass …

Sie erzählte mir, dass … Er ist der Meinung, dass … Ich hoffe, dass …

Du behauptest, dass …

Ich fühle, dass …

Ich verstehe, dass …

Ich denke, dass …

Der Mann berichtete, dass …

a) Schreibe die Sätze zu Ende. Markiere die Kommas. c) Unterstreiche so: Ich glaube, dass es bald regnen wird.

seltsam frisch sehr

3 Satz-Baukasten Wer? Was? der Tiger der Pinguin die Giraffe

Was tut jemand? Was geschieht? frisst

jagt

sucht Wann? am Abend

Wen oder was? einen Affen kleine Fische

bei Vollmond seit einer Stunde

frische Blätter

a) Bilde Sätze. Stelle die Satzglieder mindestens einmal um.* b) Bilde drei Fragesätze. c) Kennzeichne Subjekt und Prädikat.

176

*S. 165 [22]

Male zum Schluss passende Smileys in dein Heft.

4

Reisezeiten Im Jahr 1830 wanderte Viktor mit seinen Eltern nach Amerika aus. Für die Reise mit dem Schiff brauchte die Familie ungefähr vier Wochen. Viktor wurde krank, weil er nicht genug frisches Obst und Gemüse zu essen bekam. Heute fliegt Heiko mit seiner Mutter zu seinem Opa nach Amerika. Der Flug dauert acht Stunden. Im Flugzeug bekommt er sogar etwas zum Spielen. So macht das Fliegen Spaß. Er freut sich auf das Treffen mit seinem Opa. Heikos Mutter dauert die Reise viel zu lange. Wenn Heiko groß ist, wird man sicher noch schnellere Flugzeuge bauen. Vielleicht wird man dann in zwei bis drei Stunden zu jedem Ort in der Welt fliegen können.

die

Reise Amerika

das

Schiff

das

Flugzeug

der

Ort

die

Welt wandern

sie wandert sie wanderte

dauern

a) Schreibe den Text ab. b) Drei Verben im Text werden großgeschrieben. Unterstreiche sie. Zeige durch Markieren, warum das so ist. c) 3 Sätze stehen in der Vergangenheit, 6 in der Gegenwart und 2 in der Zukunft. Unterstreiche sie in verschiedenen Farben: *S. 161 [13] Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft.*

es dauert es dauerte

bekommen

er bekommt er bekam

krank ungefähr

5 Wortfamilien

genug

KRANKHEIT GRÖßE TROCKENHEIT ERHITZEN FRISCH VERENGEN KRANK ERFRISCHEN GROß ENG ERKRANKEN TROCKNEN HEIß HITZE TROCKEN ERFRISCHUNG VERGRÖßERN ENGE

vielleicht

a) Suche ein Nomen, ein Verb und ein Adjektiv, die zu einer Wortfamilie gehören. Schreibe sie nebeneinander richtig in eine Tabelle. Nomen Krankheit

Verb …

Adjektiv … ERTEN DIE KLAPPERS ES KLAPP

b) Schreibe diesen Zungenbrecher richtig auf.

C H P A P L K ERHI SIB N NRE EG N A L

S CH L

A PPER KLANGEN.

6 Zwei Sätze verbinden Ich reise gerne ans Meer.

Ich kann dort in die Wellen springen.

MeinVater fährt gerne in die Berge. Meine Mutter möchte ihre Schwester in Afrika besuchen. Meine Schwester will auf einen Reiterhof.

Sie hat Angst vor dem langen Flug. Sie hat Pferde gerne. Er kann dort richtig klettern.

• Verbinde zwei Sätze miteinander. Benutze entweder weil oder aber. Manchmal musst du Satzglieder umstellen. Setze dort ein Komma, wo du die Sätze verbunden hast: Ich reise gerne ans Meer, weil …

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Author: Madonna Wisozk

Last Updated: 02/10/2023

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Name: Madonna Wisozk

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Job: Customer Banking Liaison

Hobby: Flower arranging, Yo-yoing, Tai chi, Rowing, Macrame, Urban exploration, Knife making

Introduction: My name is Madonna Wisozk, I am a attractive, healthy, thoughtful, faithful, open, vivacious, zany person who loves writing and wants to share my knowledge and understanding with you.